Der Diener zweier Herren

PUBLISHED 15. Dez 2018

 

Licht aus, Maske auf – Die Theater-AG unserer Schule präsentierte an zwei Abenden Carlo Goldonis berühmte Commedia dell‘arte „Der Diener zweier Herren“ und entführte das Publikum ins Florenz des 18. Jahrhunderts.

Hier ist ordentlich was los: Pandolfo (Pia Oliveri, Julia Freitag), ein reicher Kaufmann, will seine Tochter vermählen. Sein Wunsch-Schwiegersohn, der reiche Frederigo Rasponiaus Turin, wurde allerdings erdolcht. Mit Silvio (Antonios Ganias), dem Sohn des Doktors Lombardi (Michelle Drews), ist rasch ein neuer Heiratskandidat gefunden – sehr zur Freude von Pandolfos Tochter Rosaura (Sabrina Weisskopp, Weronika Sas).

Während der Wirt Tebaldo (Emely Libelt) schon das Hochzeitsmahl plant, taucht jedoch der tot geglaubte Rasponi plötzlich mit seinem Diener Truffaldino (Rio Hay, Anton Lutz) auf und sorgt für reichlich Verwirrung. 

Das Durcheinander wird perfekt, als sich Truffaldino auch von Florindo Aretusi (Alexa Dünchem) anheuern lässt, der mit Rasponis Schwester Beatrice (Tamina Elzer) verlobt und seit dem Tod Rasponis auf der Flucht ist. Hatte der Diener auf einen vollen Magen und doppelten Verdienst gehofft, so muss er nun vor allem zusehen, dass ihm niemand auf die Schliche kommt. Und dann sind da ja auch noch die hübschen Kammermädchen Blandina und Blondina (Eva Krämer, Lara Eilens)…

Mit viel Spielfreude und komödiantischem Talent in Mimik und Gestik brachten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 12 ihr Publikum zum Lachen und zeigten, dass ein über 250 Jahre altes Stück ganz und gar nicht verstaubt sein muss. Passend ausgewählte Musik sowie eigens für das Stück angefertigte Masken sorgten für zusätzlichen Ohren- und Augenschmaus. Während der monatelangen Proben hatten die AG-Leiterinnen Annika Leese und Karin Waldecker mit der professionellen Schauspielerin Julia Prochnow zusammengearbeitet, die über das Landesprogramm „Jedem Kind seine Kunst“ engagiert werden konnte und Regie führte. Spätestens beim lange anhaltenden Schlussapplaus war den Akteuren klar: Die viele Arbeit und das mühsame Textlernen hat sich gelohnt! Wenn sich die Aula in einen Theatersaal verwandelt, wird wieder einmal deutlich, dass Schule mehr ist als nur Unterricht nach Plan.

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