Religion


DSC 0054Im Zentrum des Faches Religion steht die Auseinandersetzung mit Religion und Glaube. Neben der Betrachtung und Analyse der biblischen und kirchlichen Grundlagen findet eine Auseinandersetzung mit aktuellen ethischen Problemfeldern statt.

Es ist uns ein großes Anliegen, die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler ins Zentrum zu rücken. Die Beschäftigung mit den Themen des Religionsunterrichts erfolgt mit Blick auf deren heutige Relevanz, so dass die Lernenden dort abgeholt werden, wo sie stehen. Im Rahmen der gemeinsamen Analyse gewinnen die Diskutierenden einen erweiterten, neuen Standpunkt. Der Religionsunterricht verlangt von den Schülerinnen das Begründen und Reflektieren der eigenen Meinung, ebenso wie die Begegnung mit anderen Positionen. Er leistet somit einen entscheidenden Beitrag zur Befähigung zur kompetenten Teilnahme an gesellschaftlichen Diskursen. Gleichzeitig ermöglicht dieses Unterrichtsfach den Austausch über Glaubensvorstellungen und greift somit Grundfragen von Menschen auf.

Der Religionsunterricht nutzt unterschiedlichste Materialen (Text, Bild, Musik, Film, Ganzschrift etc.) unter Einbindung verschiedenster Methoden, dies erhöht nicht nur das Interesse der Lernenden, es erweitert auch die Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler. Durch die Förderung der Fähigkeit zur Recherche und Erschließung von Informationen auch aus komplexen Texten leistet das Fach einen wichtigen Beitrag zur Berufsvorbereitung.

Konfessionen

Am KSG wird evangelischer und katholischer Religionsunterricht erteilt. Für mennonitische Schülerinnen und Schüler besteht in der Mittelstufe die Möglichkeit der Erteilung des Unterrichts in ihrer Konfession außer Haus. Lernende, die keiner Kirche angehören, wählen das Ersatzfach Ethik.

Religionsunterricht in der pluralen Welt

Unsere Welt ist durch Migration von unterschiedlichen Religionen und Weltanschauungen geprägt. Dem Religionsunterricht kommt angesichts dieser Pluralität eine wichtige Aufgabe zu, er möchte die Schülerinnen und Schüler zur Toleranz und Dialogbereitschaft erziehen und vermittelt daher auch Wissen über andere Religionen im Vergleich zur eigenen. Zudem hilft er Heranwachsenden eine eigene Position zu finden, denn nur wer eine eigene Überzeugung hat, kann auch andere akzeptieren. Der Religionsunterricht fühlt sich damit dem Motto unserer Schule „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ in besonderer Weise verbunden.

Leitlinien des Faches Religion

  • Lebensweltliche Bezüge: Verdeutlichung der Verbindung der Themen des Religionsunterrichts mit der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler durch für sie relevante Beispiele

  • Diskursivität: Förderung der Äußerung der eigenen Meinung und Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Positionen in der Diskussion

  • Methodenvielfalt: Einsatz unterschiedlichster Materialen und Methoden, darunter auch ganzheitliche Methoden

  • Erziehung zur Toleranz: Beschäftigung mit anderen Religionen im Kontext der eigenen Glaubensauffassungen

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