Präsentation 2024


Die diesjährige Gestaltung unseres Mahnmals zeigt eindrucksvoll, wie mehrere Ebenen der gelebten Erinnerungskultur ganz bewegt miteinander verschmelzen.

Der geschichtliche und der künstlerische Blick auf die Welt und deren Ausprägungen wurden verwoben. Idee und Ziel war es im Besonderen speziell jene Menschen in den Blick zu rücken, die auf der Tafel des Lebendigen Mahnmals benannt sind.

Das Objekt wurde in diesem Schuljahr unter dem Titel „Wie ein Windhauch - Fragmente der Erinnerung“ neugestaltet.

Wie ein Windhauch – Fragmente der Erinnerung: Drei sehr persönliche Fragmente von Sven-Erich Czernik

Frau Heidelbach erarbeitete mit ihrem Geschichtskurs sowie mit der Courage- und Mahnmal-AG daran, das Archiv zu bemühen und Informationen über die benannten Personen ausfindig zu machen. Dazu wurden Lebensläufe, Nachrufe und Todesanzeigen gefunden und Zitate daraus ausgewählt, die als Gestaltungsmittel, für die künstlerische Ausarbeitung herangezogen wurden. Diese Ergebnisse stellen die „Fragmente der Erinnerung“ dar.

Von Seiten der Kunst verlief die Annäherung an das diesjährige Ziel vor allem über die Idee, dass Lebendigkeit - wie sie in unserem Mahnmal ausgewiesen ist - auch immer Bewegung verkörpert.

So haben sich die Kunstkurse der MSS 11 von Frau Markowski und Frau Weber eine künstlerische Technik ausgewählt, die genau dies möglich macht.

Der Künstler Alexander Calder und seine Mobiles standen für diese Umsetzung im Fokus.

 MG 9291   MG 9294

Mobiles sind hängende, mehrarmige, bewegliche und fragile Objekte die durch Wind in Schwingung versetzt werden. Diese Mobiles wurden sodann mit Zitaten aus der Archivarbeit verknüpft, sodass sich durch die künstlerische Aufarbeitung der Erinnerungsfragmente beide Seiten in den künstlerischen Gestaltungen widerspiegeln.

So fanden die Mobiles in der Ausstellung, in unserer Alten Aula herabhängend von der Empore, ihren Platz und füllen so den ganzen Raum.

 MG 9305

Das Lebendige Mahnmal selbst wurde mit einer spiegelnden Oberfläche versehen, die Lichtreflexionen ermöglicht und so auch auf den Raum und die Betrachter einwirkt. Die fragilen Objekte, die Spiegelfolie und die Erinnerungsfragmente stehen symbolisch für die Fragilität unseres Lebens, aber auch für unsere Gesellschaftsordnung.

In der Alten Aula sind wie jedes Jahr des Weiteren die Schaukästen gestaltet worden. Darin sind die Hintergründe der diesjährigen Neugestaltung ausgestellt.

Anhand von Archivmaterial zu den Gefallenen aus dem Zweiten Weltkrieg wird die Macht des Nationalsozialismus über die Menschen und die Grausamkeit des Regimes verdeutlicht. Mit der Auswertung alter Konferenzprotokolle zeigte sich, wie schnell es gelang die Gesellschaft zu unterwandern und Menschen auszugrenzen.

Erweitert wurde die Ausstellung in diesem Jahr durch temporäre Klanginstallationen, die auf musische Art und Weise die Thematik einfassten.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten, die dieses Projekt so lebendig halten!

Fotos: Sven-Erich Czernik


Hier geht es zur Startseite unseres Lebendigen Mahnmals.

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