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PUBLISHED 02. Okt 2017

 

Im vergangenen November wurde das Lebendige Mahnmal mit den Namen der durch Krieg und Gewalt getöteten Schülerinnen und Schüler des Kurfürst-Salentin-Gymnasiums fertiggestellt und feierlich eingeweiht. Nun kann sich die Schule über die Nominierung zum Deutschen Engagementpreis freuen. Bis zum 20. Oktober wird im Internet abgestimmt. Der Preis würdigt das freiwillige Engagement der Menschen in unserem Land. Auf der Homepage des Deutschen Engagementpreises (https://www.deutscher-engagementpreis.de/publikumspreis/) kann jeder bis zum 20. November für die nominierten Projekte und Personen, darunter auch das „Lebendige Mahnmal“, abstimmen.
Die zahlreichen am Projekt beteiligten Mitglieder der Schulgemeinschaft hoffen natürlich auf eine rege Beteiligung bei der Abstimmung. Schließlich arbeiteten Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Jahrgänge lange gemeinsam mit der Kunstlehrerin Annika Leese und dem Koblenzer Künstler Ole Hill an dem Entwurf und dem Konzept zur Denkstätte. Dabei war es allen Beteiligten von Beginn an wichtig, mehr als nur ein Mahnmal zu schaffen: Es sollte ein Ort des kritischen Nachdenkens entstehen. Es bleibt so Zentrum der fortwährenden Auseinandersetzung mit den Schrecken der Vergangenheit und der Frage nach der Gestaltung einer besseren, toleranteren Gegenwart und Zukunft. „Es war uns von Beginn an wichtig, dass sich Schülerinnen und Schüler immer wieder mit den vergangenen Ereignissen auseinandersetzen und diese mit ihrem eigenen Leben in Verbindung bringen. Es sollte eben ein ‚Lebendiges Mahnmal‘ sein“, erklärt die Kunstlehrerin Annika Leese das Projekt. Um dies zu gewährleisten ist eine Seite des Kunstobjekts gestaltbar geblieben. Jährlich werden Schülerinnen und Schüler der Schule diesen Teil neu gestalten und sich dabei intensiv mit historischen, aber auch gegenwärtigen Folgen von Ausgrenzung, Gewalt und Krieg beschäftigen. Darüber hinaus arbeitet die Archiv-AG die Lebensgeschichte zu den Namen auf der Tafel auf. An deren Beispiel zeigt sich, welche Folgen Krieg und Gewalt haben können. Das Mahnmal selbst ist ein Teil der schulischen Aktivitäten im Rahmen des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

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